Genossenschaftswohnen "Am Rosengarten"

Expertenjury hat über die Gestaltung der innenstädtischen Wohnanlage entschieden.

Vier schmucke „Stadthäuser“ entlang der August-Bebel-Straße,  jeweils fünfgeschossig mit Staffelschoss, insgesamt 155 vornehmlich 2- bis 3-Raum-Wohnungen, alle barrierefrei erreichbar, gelegen in einem parkähnlichen Areal mit Mietergärten und Spielflächen, dazu eine Tiefgarage mit öffentlichen E-Zapfsäulen sowie ein neues Kundenbüro für die Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt-Hafen (WGSH): So wird die neue Wohnanlage „Am Rosengarten“, ein Gemeinschaftsprojekt der WGHS und der WG Marienehe aussehen. Das Konzept des Hamburger Architekturbüros A-QUADRAT setzte sich in einer öffentlichen Ausschreibung bei einer zehnköpfigen Expertenjury mit neun zu eins Stimmen gegen fünf Wettbewerber durch.

Moderner Vorzeigebau mit moderaten Mieten
„Der Entwurf war auch unser Favorit, da er sowohl in Ästhetik, in der maximalen Ausnutzung der möglichen Wohnfläche und in der respektvollen Achtung aller Auflagen für einen Neubau in dieser historischen und gleichzeitig innerstädtischen Umgebung unsere Erwartungen am besten erfüllt“, sagt Andreas Lübcke, Technischer Vorstand der WGSH und Mitglied der Jury.  „Es müssen nur wenige Anpassungen vorgenommen werden“, sind sich Andreas Lübcke sowie Hans-Joachim Lüdemann (Vorstand der WG Marienehe und Jurymitglied) einig.

Die beiden Genossenschaften hatten im Mai 2018 den Zuschlag für die Bebauung des Areals von der Bürgerschaft erhalten. „Dafür haben wir lange gekämpft, um an dieser zentralen Stelle bezahlbare Mietwohnungen zu errichten, um zur sozial verträglichen Stadtentwicklung beizutragen“, so Roland Blank, Kaufmännischer Vorstand der WGSH.

Im Herbst 2019 soll der Bau mit den Arbeiten an der Tiefgarage beginnen. Ende 2022 wollen die Genossenschaften die Wohnungen übergeben.

Visualisierung: A-Quadrat/ Ralf Rieger Visual Services Hamburg