Ausmisten – aber richtig!

Im Frühjahr wird in Schrank und Wohnung Platz gemacht. Altsachen müssen immer ordnungsgemäß entsorgt werden.

 

Wenn die Welt sich wieder frisch und bunt macht und wir aus dem Winterschlaf erwachen, ist für viele Menschen nicht nur Zeit für einen gründlichen Frühjahrsputz. Es drängt auch danach, sich von altem Ballast zu befreien, Platz zu schaffen, Luft und Frische ins Haus zu lassen. Kurzum: Es ist Zeit, um auszumisten!

Zum „Wie schaffe ich am besten Ordnung?“ kann man eine ganze Bibliothek lesen – entscheidend ist am Ende, die Methode zu finden, die zu einem selbst passt. Hier ein paar Anregungen von radikal bis herzschonend:

1. Bringt es Freude?

Nach der Strategie der Japanerin Marie Kondo arbeitet man sich beim Aufräumen nicht durch Zimmer, sondern durch Kategorien (Kleidung, Bücher, Andenken...). Dabei wird JEDER Artikel in die Hand genommen und nachgespürt, ob er ein Glücksgefühl auslöst. Nein? Weg damit!
 

2. Was soll bleiben?

Wenn ich morgen nicht mehr da bin – was will ich meinen Liebsten (nicht) hinterlassen? Das ist im Grunde die zentrale Frage der schwedischen Methode des „Döstädning“, nach der man sich von großen zu den kleinen wichtigen Dingen durcharbeitet.
 

mehr bei: Margareta Magnusson: „Frau Magnussons Kunst, die letzten Dinge des Lebens zu ordnen.“ 22 Euro

 

3. Eins nach dem anderen

Wer es sanfter angehen möchte, kann z.B. das „Minimalismus-Spiel“ spielen: Einen Monat lang sortiert man jeden Tag etwas aus – am ersten Tag eine Sache, am zweiten Tag zwei, an Tag 30 dann eben dreißig. Noch nervenschonender: ein Jahr lang jeden Tag ein Ding ausmisten. Eine andere Methode setzt auf „40 Taschen in 40 Tagen“: täglich eine Tasche mit aussortierten Dingen füllen.

 

4. Alles raus!

Der US-amerikanische Aufräum-Guru Peter Walsh lässt ein Zimmer komplett räumen – und dann nur das wieder rein, was zu einer neuen Vision passt: Was will ich von diesem Raum?

 

Ordnungsgemäße Entsorgung

Auf welchem Wege auch immer man beim Ausmisten Müllberge anhäuft: Sie müssen ordnungsgemäß entsorgt werden. Vor allem so:

Kleidung

Gute, tragbare Kleidung gehört in die Altkleidercontainer, kaputte, verdreckte Sachen in den Restmüll.

 

Sperrmüll

Sperrmüll bitte nie einfach irgendwo abstellen – die Entsorgung kostet die ganze Hausgemeinschaft Geld!

Die Stadtentsorgung holt Sperrmüll gratis ab. Dafür nur das Onlineformular ausfüllen oder unter 0381 – 45 93 100 anrufen. 

Am Abholtag muss der Sperrmüll bis 7 Uhr morgens gut sichtbar am Straßenrand bereitgestellt werden. Auch großer Elektroschrott kann nach diesem Prinzip angemeldet werden.

 

Elektroschrott & Co.

In Lütten Klein, Toitenwinkel, Reutershagen und der Südstadt stehen jeweils
Mo – Fr von 10 – 18:15 Uhr und
Sa von 9 – 12:45 Uhr vier Recyclinghöfe offen.

Hier werden z.B. Elektroschrott, Wertstoffe und Gartenabfälle entgegengenommen.

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