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    Geschichte der WG Schiffahrt-Hafen Rostock eG

 

1953 Am 10. Dezember erließ der Ministerrat der DDR die "Verordnung über die weitere Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter und der Rechte der Gewerkschaften".
1954 Am 4. März verabschiedete der Ministerrat die "Verordnung über das Musterstatut der Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften".
 
Am 14. Mai erfolgte der Erlass der "Anordnung über die Zulassung und Registrierung der Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften".
 
Am 25. Oktober wurde die AWG Reichsbahn Rostock gegründet.
1956 1956 erfolgte die Übernahme der ersten Wohnungsneubauten in der Koch-Gotha-Str. 4-5 und in der Graf-Schack-Str. 2 und 4.
1958 Am 1. Dezember erfolgte die Übernahme des ersten Wohnungsneubaus in Brinckmansdorf.
1959 Am 15. September erfolgte die Übernahme des ersten Wohnungsneubaus in Reutershagen.
1960 Am 5. März wurde die AWG Schiffahrt-Hafen Rostock gegründet.
1961 Am 1. Januar erfolgte die Übernahme des ersten Wohnungsneubaus in Warnemünde.
1962 Am 1. Januar erfolgte die Übernahme des ersten Wohnungsneubaus in der Südstadt.
1966 Am 1. Mai erfolgte die Übernahme des ersten Wohnungsneubaus in Lütten-Klein.
1969 Am 1. Januar fusionierte die AWG Schiffahrt-Hafen mit der AWG Reichsbahn Rostock. Die AWG Schiffahrt-Hafen übernahm 314 Wohnungen.
1971 Am 30. Juni erfolgte die Übernahme des ersten Wohnungsneubaus in Evershagen.
1974 Am 15. September erfolgte die Übernahme des ersten Wohnungsneubaus in Lichtenhagen.
1976 Am 1. Januar fusionierte die AWG Schiffahrt-Hafen mit der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Rostock. Die AWG Schiffahrt-Hafen übernahm 526 Wohnungen.
1977 Am 15. Juli erfolgte die Übernahme des ersten Wohnungsneubaus in Schmarl.
1979 Am 15. August erfolgte die Übernahme des ersten Wohnungsneubaus in Groß-Klein.
1984 Am 31. Mai erfolgte die Übernahme des ersten Wohnungsneubaus in Dierkow.
1987 Am 31. Dezember erfolgte die Übernahme des ersten Wohnungsneubaus in Toitenwinkel.
1989 Am 1. Januar fusionierte die AWG Schiffahrt-Hafen mit der AWG Klaus Störtebeker Rostock. Die AWG Schiffahrt-Hafen übernahm 2.236 Wohnungen.
1990 Im Mai 1990 wurde die AWG Mitglied im Verband mecklenburgisch-vorpommerscher Wohnungsunternehmen e.V., Sitz: Schwerin (seit 1954 war die AWG Mitglied beim Prüfungsverband der AWG, Sitz: Berlin).
 
Am 1. Juli erstellte die Genossenschaft ihre DM-Eröffnungsbilanz. Es wurden 245 Millionen DM als Eigenkapital und 156 Millionen DM als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen.
Am 1.7.1990 hatte die Genossenschaft 11.120 Mitglieder und 10.870 Wohnungen. Damit war sie die zweitgrößte Wohnungsgenossenschaft in Rostock und die drittgrößte im Land M-V.
 
Am 15. August 1990 erfolgte der Erlass der Verordnung zur Einführung des Genossenschaftsgesetzes für die AWG. Damit wurde die AWG-Verordnung abgelöst und es entstand eine neue Rechtslage.
 
Am 28. September beschloss die Delegiertenversammlung der Genossenschaft die neue Satzung mit neuer Wahlordnung auf der Basis des Genossenschaftsgesetzes. Die ehemalige AWG Schiffahrt-Hafen Rostock nannte sich ab jetzt: Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt-Hafen Rostock e.G. Die Vertreter werden alle 5 Jahre von den Genossenschaftsmitgliedern neu gewählt. Die 9 Mitglieder des Aufsichtsrates werden alle 3 Jahre von den Vertretern neu gewählt. Der Aufsichtsrat bestellt die Vorstandsmitglieder für jeweils 5 Jahre.
 
Im November 1990 wurde die Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt-Hafen Rostock e.G. Mitglied im Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V., Sitz: Hamburg.
 
Im Dezember 1990 wurde die neue Geschäftsstelle in der Goerdelerstraße 21 (ehem. Kurt-Bürger-Str.) bezogen.
1991 Am 7. März wurde die WG Schiffahrt-Hafen Rostock e.G. im Genossenschaftsregister des Amtsgerichtes Rostock unter der Nummer 018 registriert.
 
Am 1. Oktober erfolgte die Einführung der 1. Grundmietenverordnung und der Betriebskosten-Umlagenverordnung vom 17.6.1991.
1992 Am 24. Februar gründeten 6 Rostocker Wohnungsgenossenschaften (darunter auch die WG Schiffahrt-Hafen) zusammen mit der WIRO GmbH die "URBANA Teleunion GmbH & Co KG".
 
Im Sommer 1992 erhielten die ersten fünf Wohnblöcke in der Südstadt eine komplexe Modernisierung.
 
Am 1. August begann der erste Auszubildende im Beruf Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft seine dreijährige Lehre in der WG.
1993 Am 1. Januar erfolgte die Einführung der 2. Grundmietenverordnung vom 27.7.1992 (1. Phase).
 
Am 23. Juni trat das Altschuldenhilfe-Gesetzes in Kraft. Demnach können Wohnungsunternehmen einen Teil ihrer Altverbindlichkeiten entlastet und eine Zinshilfe für Wohnungsbaukredite bekommen. Dafür ist aber eine 15%ige Privatisierung der Wohnungsbestände bis Ende 2003 erforderlich.
 
Am 26. Juli erfolgte der Erlass des Wohnungsgenossenschafts-Vermögensgesetzes. Demnach können Genossenschaften den volkseigenen Grund und Boden zu maximal 3,00 DM je qm erwerben.
1994 Am 1. Januar erfolgte die Anwendung der 2. Grundmietenverordnung vom 27.7.1992 (2. Phase).
1995 Im Zuge der Erfüllung der Auflagen aus dem Altschuldenhilfe-Gesetz und Bildung der ersten Wohneigentümergemeinschaften verkaufte die WG am 1. Januar die ersten Wohnungen im Hansaviertel an die Mitglieder.
 
Am 1. August 1995 erfolgte die Anwendung des Mietenüberleitungsgesetzes vom 6.6.1995 (1. Phase).
1996 Im Sommer 1996 wurde die Geschäftsstelle in der Goerdelerstr. 21 von 2 auf 3 Etagen aufgestockt.
1997 Am 1. Januar erfolgte die Anwendung des Mietenüberleitungsgesetzes vom 6.6.1995 (2. Phase).
 
Am 1. Oktober wurde der Regiebetrieb der WG mit 23 Handwerkern aufgelöst. 11 Handwerker nahmen eine Tätigkeit in der neu gegründeten SY-Immobilien-Service-GmbH, an der die WG beteiligt ist, auf.
1998 Am 1. Januar erfolgte der Übergang in das Vergleichsmietensystem.
 
Am 9. Juli wurde der Seniorenclub Schiffahrt-Hafen Rostock (SHR) e.V. gegründet.
1999 Am 1. Januar erfolgte der Verkauf von 1.192 Wohnungen an die "Neue Rostocker Wohnungsgenossenschaft e.G." im Zuge der Erfüllung der Auflagen aus dem Altschuldenhilfe-Gesetz.
2000 Am 10. Oktober wurde das Kundenbüro im Stadtzentrum im Friedhofsweg 48 eröffnet.
2001 Am 5. Juli erhielt die Genossenschaft von der Kreditanstalt für Wiederaufbau den Schlussbescheid, dass sie die Verpflichtungen aus dem Altschuldenhilfe-Gesetz bezüglich der Privatisierung des Wohnungsbestandes in vollem Umfange erfüllt hat.
 
Am 15. August 2001 beschloss die Bundesregierung das "Stadtumbauprogramm Ost", wonach bis 2009 in den neuen Ländern rund 400.000 Wohnungen durch Abriss oder Rückbau vom Markt genommen werden sollen.
2002 Im Februar wurde das neue Kundencenter in der Goerdelerstraße 21 eröffnet.
 
Im August 2002 beschloss die Bürgerschaft der Hansestadt Rostock das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK), wonach bis 2009 rund 3.000 Wohnungen in Rostock abgerissen werden sollen.
 
Von März bis Dezember entstanden die ersten 92 Neubauwohnungen der WG nach der Wende im Südstädter "Tychsen-Wohnpark", darunter 40 vom Land geförderte altengerechte Wohnungen mit DRK-Betreuungsangebot. 52 Wohnungen werden frei finanziert. Die Schlüsselübergabe erfolgte zum 1. Januar 2003.
2003 Unsere Genossenschaft nahm den ersten Rückbau von 12 Wohnungen in Groß-Klein in der Hermann-Flach-Str. 13-15. vor.
2004 Vom 22. - 29. Oktober wurde anlässlich des 50-jährigen Bestehens der WG Schiffahrt-Hafen eine Festwoche durchgeführt.
 
Im Herbst 2004 erfolgte der Abriss von 36 Wohnungen in der Hartmut-Colden-Straße 22-24 in Dierkow.
 
Am 8. November wurde die 1. Photovoltaikanlage auf dem Hochhaus Ratzeburger Straße 10-12 in Lichtenhagen in Betrieb genommen.
2005 Am 20. September erfolgte die Inbetriebnahme der 2. Photovoltaikanlage auf dem Hochhaus Kolumbusring 54-57 in Schmarl.
2006 Am 1. Januar fusionierte die WG Schiffahrt-Hafen mit der Wohnungsgenossenschaft Graal-Müritz e.G. mit 153 Wohnungen.
 
Am 1. September erfolgte die Übergabe der 26 neu gebauten, altengerechten und vom Land geförderten Wohnungen an die Mitglieder im Krischanweg 9e in Reutershagen. Die Sozialstation für die Tagespflege wurde vom Häuslichen Krankenpflegedienst W. Radloff zum 1. November 2006 angemietet.
 
Am 13. Oktober wurde die 3. Photovoltaikanlage auf dem Wohnblock Helsinkier Straße 55-61 in Lütten Klein in Betrieb genommen. In Graal-Müritz im Ostseering befinden sich die 4. Photovoltaikanlage sowie 2 Solaranlagen.
2007 Am 1. Januar gingen 16 Wohnungen in Graal-Müritz, die zuvor von der Gemeinde abgekauft wurden, in das Eigentum der WG über.
 
Am 1. Juni und 1. November wurden jeweils 22 freifinanzierte Neubauwohnungen im Krischanweg 9a-d an die Mitglieder übergeben.
 
Am 20. Juni 2007 beschlossen die Vertreter die nach den neuen Bestimmungen im Genossenschaftsgesetz geänderte Satzung und Wahlordnung.
 
Im Sommer 2007 wurden 28 Wohnungen in der Theodor-Heuss-Straße 33-35 in Dierkow abgerissen.
2008 Im Mai 2008 wurde das 2. Obergeschoss in unserer Geschäftsstelle in der Goerdelerstraße 21 saniert. In dem Zuge vergrößerte sich der Konferenzraum von 100 auf 120 m².
2009 Im September wurde unsere fünfte Photovoltaikanlage im Schlehenweg 3-4 in Betrieb genommen.

 



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